ING-DiBa und Commerzbank warnen vor den Dispozinsen

Ein Dispokredit ist eine unkomplizierte Angelegenheit: Wenn die Bank einem Kunden einen Disporahmen eingeräumt hat, dann kann das Konto bei Bedarf schnell überzogen und flexibel wieder ausgeglichen werden. Allerdings lassen sich die Banken diese Flexibilität einiges kosten. Und so liegen die Zinsen für einen Dispokredit meistens deutlich höher als die Zinsen für andere Kredite.

Commerzbank und ING-DiBa reagieren

Hierüber beschweren sich immer wieder Verbraucherschützer und die Bundesregierung. Und nun reagieren die ersten Banken darauf, indem sie ihre Kunden aktiv warnen, wenn diese ihr Konto überziehen. Hier zählen die Commerzbank und die Direktbank ING-DiBa zu den Vorreitern. Die Commerzbank schreibt Warnhinweise auf die Kontoauszüge und die ING-Diba informiert Kunden, die in den Miesen stecken über günstigere Alternativen als den Dispo.

Lukratives Geschäft

Nun hofft man, dass das Beispiel dieser zwei Banken in der gesamten Branche Schule macht. Das Geschäft mit den Dispozinsen ist für die Banken allerdings ausgesprochen lukrativ: Die Zinsen belaufen sich zum Teil auf zehn Prozent – ein Geschäft, das die Banken gerne mitnehmen. Wer sich indes als Berater seiner Kunden versteht, wird sich eventuell doch dazu hinreißen lassen, Kunden über günstigere Alternativen zu benachrichtigen.

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