Wie sicher ist mein Bankkonto?

Kann das sein? Da sollen CDs mit den Bankdaten von Millionen Kunden im Umlauf sein. Es ist die Rede davon, dass rund 21 Millionen Daten von Bankverbindungen auf dem Schwarzmarkt zu haben sind. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sicher das eigene Bankkonto ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass auch die eigenen Daten inklusive der Bankdaten auf irgendeiner CD auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, ist recht hoch. Diese CDs sind letztlich Datensammlungen, die entstehen konnten, weil irgendwer diese Daten unberechtigterweise abgegriffen hat. Datendiebe machen das zumeist, um die Daten dann auf dem Schwarzmarkt weiter verkaufen zu können. Manche nutzen diese Daten aber auch, um dann selbst illegale Abbuchungen auf den einzelnen Konton vorzunehmen – häufig in einer Höhe zwischen fünf und 50 Euro, so dass Betroffene kaum stutzig werden, wenn der Betrag plötzlich auf dem Konto fehlt. Auffällig ist dann zum Beispiel auf dem Kontoauszug eine möglichst allgemein gehaltene Bezeichnung für die Abbuchung wie „Jahresgebühr“.

Als Privatkunde bei einer Bank kann man sich gegen diese illegalen Abbuchungen leider kaum im Vorfeld schützen. Als einzige Chance bleibt bestehen, dass man seine Abbuchungen auf den Kontoauszügen regelmäßig gut kontrolliert. Tauchen dort Abbuchungen auf, die dort nicht auftauchen dürften, kann man der Abbuchung widersprechen. Wer Online-Banking betreibt, kann diesen Widerspruch sogar online einlegen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den Widerspruch aber persönlich bei einem Bankberater einlegen. Das sollte so schnell wie möglich geschehen, wobei das BGB durchaus Fristen bis zu drei Jahren zulässt.

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