Achtung: Teure Geldautomaten

498766_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deWer ein Girokonto sein Eigen nennt, der verfügt auch in den meisten Fällen über eine EC-Karte, die zu dem Girokonto gehört. Die meisten Banken bieten es ihren Kunden an, an Geldautomaten kostenlos Bargeld abzuheben.

Kostenlos gilt zumindest immer dann, wenn ein Kunde das Geld an den Geldautomaten seiner Bank oder in dem Netzwerk abhebt, zu dem die Bank gehört. So können die Kunden von Sparkassen bundesweit an den meisten Geldautomaten anderer Sparkassen kostenlos Geld abheben. Gleiches gilt für die Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken. Auch sie heben in ihrem Netzwerk kostenlos ab.

Teuer wird es meistens, wenn der Kunde eine Bank am Automaten einer anderen Bank Geld abheben möchte und diese andere Bank nicht zum Netzwerk der Hausbank gehört. Wenn zum Beispiel der Kunde einer Sparkasse Bargeld am Automaten einer Volksbank abheben möchte. Bei der Höhe der Gebühren sind die Banken frei, was sie zum Teil auch tatsächlich ausnutzen und kräftig zulangen.

Löblich zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang private Banken. Die haben sich dazu verpflichtet, pro Bargeldabhebung nicht mehr als 1,95 Euro zu berappen. Viele andere Banken erheben in der Regel eine prozentuale Gebühr auf den abgehobenen Betrag, wobei eine Mindestgebühr immer fällig wird. Die Mindestgebühr beläuft sich in vielen Fällen auf unter fünf Euro und eine prozentuale Gebühr in Höhe von einem Prozent. Wer nun 50 Euro an einem fremden Automaten abheben möchte, bei dem fällt eine Gebühr zwischen vier und fünf Euro natürlich kräftig ins Gewicht.

Wie auch bei den Kosten für die Überziehung des Kontos stehen die Banken bei der Höhe der Automatengebühren aber in der Kritik, weil sich Gebühren oberhalb weniger Euro nicht mehr durch Kosten argumentieren lassen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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